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Funkübertragung
Eine weitere Methode, ein Videosignal über eine grössere Distanz zu transportieren, ist die Übertragung über eine HF-Sender- und Empfängereinheit. Um hierbei beste Ergebnisse zu erzielen, muss ein Frequenzbereich gewählt werden, der eine gute Durchdringung von Hindernissen zulässt. Gleichzeitig muss der Bereich möglichst frei von Störungen sein. Deshalb wird bei modernen Geräten eine Frequenz im 13-cm-Band, d.h. bei 2,45 GHz (2.450.000.000 Schwingungen pro Sekunde), benutzt.
Diese Frequenz durchdringt die meisten nicht metallischen Hindernisse, wie Mauern oder Bäume. An Metallflächen oder Metallgittern (mit Maschenweite kleiner als die Wellenlänge von 13 cm) wird die Strahlung reflektiert, d.h. in eine andere Richtung abgelenkt. Die zu erzielende Reichweite hängt stark vom Einsatzgebiet ab. Obwohl die Strahlung Hindernisse durchdringen kann, wird sie dabei gedämpft.
Oder einfacher, die erzielbare Reichweite nimmt ab, je mehr Hindernisse im Weg liegen. So ist auch zu erklären, warum die Reichweite in Gebäuden relativ gering ist gegenüber den grossen Reichweiten, die im Freien zu erzielen sind.
Bei Verwendung von Antennen mit hohem Antennengewinn kann die Reichweite stark vergrössert werden.